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SATZUNG  des Wassersportvereins Am Fischergraben e.V.

 

§ 1    Name, Sitz und Aufgaben des Vereins

1.      Der Verein führt den Namen: Wassersportverein Am Fischergraben e.V.

2.      Er hat seinen Sitz in Stralsund, Selliner Weg 22. Im Vereinsregister ist er unter der Nummer VR IX eingetragen.

3.      Als Gründungsdatum gilt der 21.04.1990. Für die Postanschrift gilt die Anschrift des 1. Vorsitzenden.

4.       Der Wassersportverein ist eine Gemeinschaft in der Stadt Stralsund. Er ist zum Zwecke der

Förderung des allgemeinen  Wassersports, bei minimalen Kosten und Arbeitsleistungen der Mitglieder, zur Erhaltung, Pflege und Entwicklung des Vereinhafens und der in seiner Obhut befindlichen Anlagen und Liegeplätze gegründet worden.

5.      Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Pflege und Förderung wassersportlicher Aktivitäten, wie des Angelsportes, des Segelsports und der Motorboottouristik, der Förderung des Natur- und Umweltschutzes sowie maritimer Traditionen verwirklicht.

§ 2   Mittelverwendung, Gemeinnützigkeit

1.      Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Seine Mittel dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben , die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 3    Mitgliedschaft

1.               Vereinsmitglieder können Einzelpersonen und juristische Personen ohne Ansehen politischer, religiöser, rassischer und weltanschaulicher Gesichtspunkte werden, sofern sie die Satzungen des Vereins anerkennen. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Erlaubnis der gesetzlichen Vertreter.

2.        Der Verein besteht aus

-          aktiven Mitgliedern

-          Mitgliedern

-          Ehrenmitgliedern

-          Fördermitgliedern

-          Familienmitgliedern

-          Juniorenmitgliedern

3.     Aktives Mitglied wird, wer aktiv den Wassersport betreibt und das Nutzungsrecht für einen Liegeplatz erwirbt. Aktive Mitglieder sind stimmberechtigt. Sie können in alle Ämter des Vereins gewählt werden. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.

4.      Mitglied wird, wer den Wassersport betreibt und kein Nutzungsrecht für einen Liegeplatz erwirbt. Sie sind nicht stimmberechtigt. Sie können nicht in den Vorstand des Vereins gewählt werden.

5.    Ehrenmitglied sind solche, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben. Sie werden von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes ernannt. Für den Beschluss sind 2/3 – Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Ehrenmitglieder sind stimmberechtigt. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.

Sie können in alle Ämter des Vereins gewählt werden.

6.    Fördermitglieder sind inaktive Mitglieder, die als Förderer des Vereins an seinem gesellschaftlichen Leben, nicht aber am aktiven Sport des Vereins teilnehmen und den Verein in seinen ideellen Zielen unterstützen. Sie sind nicht stimmberechtigt. Sie können nicht in Ämter des Vereins gewählt werden.

7.    Familienmitglieder sind Ehegatten von aktiven Mitgliedern. Sie nehmen am aktiven Sport und dem gesellschaftlichen Leben des Vereins teil und haben Sitz ohne Stimmberechtigung in der Mitgliederversammlung. (Lebensgefährten sind Ehegatten gleichgestellt). Sie können nicht in Ämter des Vereins gewählt werden.

8.   Juniorenmitglieder sind Mitglieder im Kindes- und Jugendalter. Sie sind nicht stimmberechtigt. Sie können nicht in Ämter des Vereins gewählt werden.

9.      Über einen schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung hat der

Antragsteller das Recht, die nächste Mitgliederversammlung anzurufen, die über den Widerspruch entscheidet.

10.     Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein, mit dem Tod des Mitgliedes oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.

11.     Der Austritt aus dem Verein kann nur durch schriftliche Mitteilung an den Vorstand mit Wirkung zum Jahresende erfolgen. Der Vorstand kann in begründeten Fällen diese Frist erlassen.

12.     Der Ausschluss eines Mitgliedes kann auf Beschluss des Vorstandes erfolgen. Vor der Entscheidung ist dem betroffenen Mitglied die Möglichkeit zur Anhörung zu geben. Gegen den Beschluss ist innerhalb eines Monats Berufung möglich. Eine Entscheidung ist durch die nächste Mitgliederversammlung zu treffen. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung ist endgültig. Zwischenzeitlich ruht die Mitgliedschaft.

Ausschließungsgründe sind insbesondere:

-          grobe Verstöße gegen die Satzung, sonstige Vereinsordnungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung

-          Schädigung des Ansehens des Vereins , unsportliches und/oder unehrenhaftes Verhalten

-          Nichtzahlung des Beitrages und anderer Verbindlichkeiten trotz Aufforderung entsprechend der Geschäftsordnung

13.     Mit Beendigung der Mitgliedschaft sind alle Forderungen und Verbindlichkeiten zu begleichen. Modalitäten hierzu regelt die Geschäftsordnung. Zur Verfügung gestelltes Vereinseigentum ist unverzüglich zurückzugeben.

§ 4   Finanzierung

1.       Der Verein finanziert sich durch die Erhebung von Gebühren und Beiträgen.

2.       Bei dem Verein erwachsenden außergewöhnlichen Belastungen können von allen oder einem bestimmten Personenkreis von Mitgliedern Umlagen in Form von Sach- bzw. Finanzeinlagen erhoben werden. Die Entscheidung hierüber trifft die Mitgliedsversammlung auf Vorschlag des Vorstandes.

3.       Höhe und Zahlungsweise der Gebühren und Beiträge werden in der Geschäftsordnung festgelegt und durch die Mitgliederversammlung beschlossen.

4.       In begründeten Ausnahmefällen kann auf Antrag die Entrichtung der Beiträge und Umlagen ermäßigt, gestundet oder erlassen werden. Über den Antrag entscheidet der Vorstand.

5.       Für die Benutzung der vom Verein unterhaltenen Anlagen und Einrichtungen können von Mitgliedern und Nichtmitgliedern Gebühren erhoben werden. Die Höhe der Gebühr wird vom Vorstand festgesetzt und von der Mitgliederversammlung als Finanzplan beschlossen.

6.       Darüber hinaus kann die Finanzierung durch Spenden, öffentliche und andere Zuwendungen erfolgen.

7.       Für die Wartung und Instandhaltung der Vereinsanlagen sowie zur Realisierung der gemeinnützigen Aufgaben leisten die Mitglieder Arbeitsstunden.

§ 5     Organe des Vereins

1.         Vereinsorgane sind:

-          Die Mitgliederversammlung

-          Der Vorstand

2.      Die Mitgliederversammlung ist das beschließende Organ des Vereins. Sie ist vom Vorstand mindestens einmal im Jahr durch schriftliche Einladung und unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen. Die Einladung hat mindestens 14 Tage vor der Einberufung zu erfolgen.

3.      Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.

4.      Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit. Beschlüsse der Mitgliederversammlung über Satzungsänderungen bedürfen der ¾ Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom  

Schriftführer und einem Vorstandsmitglied zu unterschreiben.

5.     Der Vorstand besteht aus:

-          dem 1. Vorsitzenden

-          dem 2. Vorsitzenden

-          dem Kassenwart

-          dem Verantwortlichen für Instandhaltung und Technik

-          dem Verantwortlichen für Umwelt, Kultur und Sport

-          je nach Erfordernis ein bis drei Beisitzer

6.      Der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende vertreten den Verein jeweils allein gerichtlich und außergerichtlich. Die Geschäftsführung obliegt dem Gesamtvorstand und wird durch die Geschäftsordnung geregelt. Der Vorstand ist an die Satzung und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden. Er übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus. Personalunion ist möglich, wobei der Vorstand jedoch nicht weniger als drei Mitglieder umfassen darf.

7.      Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden oder vom 2. Vorsitzenden schriftlich, mündlich oder fernmündlich einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen einzuhalten. Die Festlegung eines festen regelmäßigen monatlichen Termins ist möglich.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder darunter der 1. Vorsitzende oder 2. Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.

Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der 2. Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren.

Ein Vorstandsbeschluss kann schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.

8.      Die Wahl der Mitglieder des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung jeweils für die Dauer von 4 Jahren. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Bei Ausscheiden des 1. Vorsitzenden oder des 2. Vorsitzenden ist eine Nachwahl in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erforderlich.

Vorstandsmitglieder können nur stimmberechtigte Mitglieder des Vereins werden.

9.       Die Revisionskommission setzt sich aus 3 stimmberechtigten Mitgliedern  

zusammen, die nicht dem Vorstand angehören. Ihren Vorsitzenden ernennen sie selbst.

10.     Die Revisionskommission wird durch die Mitgliederversammlung für die Zeitdauer von 4 Jahren gewählt.

11.     Der Revisionskommission obliegt die Kontrolle der Einhaltung der Finanzordnung sowie der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Sie legt Ihren Jahresbericht der Mitgliederversammlung zur Bestätigung vor.

§ 6     Rechte und Pflichten der Mitglieder

1.      Rechte und Pflichten der Mitglieder werden in der Geschäftsordnung geregelt. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat das Recht, Anträge zur Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung zu stellen. Anträge zur Satzungsänderung sind dem Vorstand spätestens 3 Wochen und Anträge zur Änderung der gültigen Geschäftsordnung sind dem Vorstand spätestens 7 Tage vor der Mitgliederversammlung einzureichen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann durch den Vorstand oder wenn mindestens 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe verlangt, einberufen werden.

§ 7     Haftung

1.      Jedes Mitglied ist zur Nutzung der Anlagen und Einrichtungen des Vereins im Rahmen der beschlossenen Ordnungen berechtigt. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

§ 8   Geschäftsordnung

1.      Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2.      Die Geschäftsordnung ist vom Vorstand zu erarbeiten und wird durch die

Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit bestätigt.

3.      Die Geschäftsordnung regelt insbesondere die Rechte und Pflichten des Vorstandes für die juristische Vertretung des Vereins, die Rechte und Pflichten der Mitglieder sowie die Art und Weise der Geschäftsführung.

§ 9   Auflösung des Vereins 

1.      Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine 3/4 Mehrheit aller stimmberechtigten Mitglieder.

2.      Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen, anderen Verein angestrebt, so das die unmittelbare, ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszweck durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über. Vor Durchführung ist das Finanzamt hierzu zu hören.

3.      Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die Hansestadt Stralsund, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat, insbesondere zur Förderung des Wassersports.

4.       Ist wegen Auflösung des Vereins oder Entziehung der Rechtsfähigkeit die Liquidation des Vereinsvermögens erforderlich, so sind die zu diesem Zeitpunkt  im Amt befindlichen Vereinsvorsitzenden die Liquidatoren, es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt auf einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung über die Einsetzung eines anderen Liquidators mit ¾ -Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

Mit der Annahme dieser Satzung auf der Mitgliederversammlung am 27.01.2018 wird die durch die Mitgliederversammlung vom 18.02.2017 bestätigte Satzung aufgehoben.

Helmut Lange                                                                          Jörg Neutsch

1. Vorsitzender                                                                         2. Vorsitzender    

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GESCHÄFTSORDNUNG  des Wassersportvereins Am Fischergraben e.V.

 

§ 1 Mitgliedschaft

1. Der Verein setzt sich aus aktiven Mitgliedern, Mitgliedern, Ehrenmitgliedern, Fördermitgliedern, Familienmitgliedern und Juniorenmitgliedern zusammen.

2. Die Mitgliedschaft wird nach Maßgabe der Satzung (§ 3) erworben und beendet. Sie beginnt mit dem Tag des Beschlusses durch den Vorstand oder der Mitgliederversammlung.

3. Mit Beendigung der Mitgliedschaft, wird ein dem Verein eventuell gewährtes zinsloses Darlehen, sofort zurückgezahlt.

4. Eine Rückzahlung der gewährten Sacheinlage zur Schaffung der Liegeplätze erfolgt bei Beendigung der Mitgliedschaft erst, wenn ein neuer Liegeplatzinhaber seine Einlage getätigt hat.

5. Offene Forderungen des Vereins können bei Beendigung der Mitgliedschaft mit der Sacheinlage verrechnet werden.

6. Mit dem Erlöschen der Mitgliedschaft gehen alle anderen Rechte und Ansprüche an den Verein verloren.

7. Im Todesfall eines aktiven Mitgliedes werden dessen Erben, bei der Vergabe des von Ihm bisher genutzten Liegeplatzes, bevorzugt.

Sind die Ehegatten bzw. die leiblichen Kinder vor dem Todesfall des Mitglieds bereits Vereins- bzw. Familienmitglied, wird das Nutzungsrecht am Liegeplatz und an der Bootshalle direkt übertragen.

8.1 Übt ein vom Vorstand bestätigter Nutzer eines Liegeplatzes sein Nutzungsrecht längerfristig nicht mit einem eigenen Boot aus, wird er von seinem Nutzungsrecht solange befreit, bis wieder eine Eigennutzung erfolgt.

Für diesen Zeitraum wird der Nutzungsberechtigte von seinen Verpflichtungen hinsichtlich des Liegeplatzes befreit.

Das Nutzungsrecht wird für diesen Zeitraum vom Vorstand ausgeübt

Das Stimmrecht entsprechend Satzung bleibt bestehen.

8.2 Wird wieder eine Eigennutzung angestrebt, ist dies bis zur Vollversammlung dem Vorstand mitzuteilen.

8.3. Die Nutzung des Liegeplatzes durch Verwandte 1.Grades gilt wie Eigennutzung. Sollte diese Weiterführung des Nutzungsrechtes auf Dauer bzw. endgültig sein, so ist dies dem Vorstand schriftlich anzuzeigen.

8.4. Bei Belegung des Liegeplatzes mit einem eigenen Boot, aber überwiegender Nutzung durch Dritte, kann der Vorstand prüfen, inwieweit noch eine Eigennutzung im Sinne der Satzung und der Geschäftsordnung vorliegt.

8.5. Bei Belegung des Liegeplatzes mit einem Boot welches den Liegeplatzmaßen nicht gerecht wird, kann der Vorstand zur optimalen Ausnutzung der Kapazitäten für dieses Boot einen anderen Liegeplatz zuweisen

8.6. Arglistige Täuschung oder grob unsportliches Verhalten hinsichtlich der Eigennutzung kann zum Entzug des Nutzungsrechtes führen.

Die Entscheidung trifft die Vollversammlung. Es besteht das Recht auf eine Anhörung. Bei Besonderheiten oder unvorhergesehenen Ereignissen sollte dies mit dem Vorstand besprochen werden.

§ 2 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Stimmberechtigte Mitglieder haben das Recht, Anträge zur Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung zu stellen. Näheres regelt § 4 der Geschäftsordnung.

2. Mitglieder, Fördermitglieder, Familienmitglieder und Juniorenmitglieder haben in der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht. Ansonsten haben sie dieselben Rechte und Pflichten wie aktive Mitglieder.

3. Jedes Vereinsmitglied hat das Recht, im Rahmen der Möglichkeiten das Vereinseigentum zu nutzen und an Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. In dieses Nutzungsrecht sind - ohne Gewohnheitsrecht - enge Familienangehörige eingeschlossen. Der Vorstand kann dieses Nutzungsrecht an die Einhaltung allgemeingültiger Ordnungen binden. Das Vereinseigentum oder diesem Gleichgestelltes ist pfleglich zu behandeln. Für verursachte Schäden, ist bei fahrlässig, schuldhaftem Verhalten Ersatz zu leisten.

4. Jedes Vereinsmitglied hat die Pflicht, Vereinsinteressen zu wahren und zu fördern sowie die Vereinssatzung, die Ordnungen und Beschlüsse zu befolgen.

5. Jedes Mitglied (ausgenommen Ehrenmitglieder) hat die Pflicht, die entsprechend § 6 der Geschäftsordnung festgelegten und durch die Mitgliederversammlung beschlossenen Beiträge, Umlagen und Gebühren pünktlich, entsprechend dem jeweiligen Zahlungsmodus, zu entrichten.

6. Jedes Vereinsmitglied (ausgenommen Ehren-, Förder- und Familienmitglieder) hat die Pflicht, Arbeitsleistungen für die Wartung und Instandhaltung der Vereinsanlagen sowie die Realisierung der gemeinnützigen Aufgaben in der festgelegten Höhe zu erbringen.

7. Die Anzahl der zu leistenden Arbeitsstunden sowie die Höhe der Gebühr zur Abgeltung je nicht geleisteter Arbeitsstunde wird von der Mitgliederversammlung beschlossen. Die über die beschlossene Höhe zusätzlich geleisteten Arbeitsstunden können auf Folgejahre vorgetragen werden. Das Erbringen von Arbeitsstunden für andere Mitglieder ist möglich, wobei ein nachträgliches Übertragen von geleisteten Arbeitsstunden nicht möglich ist. Eine Rückvergütung von vorgetragenen Arbeitsstunden im Fall der Beendigung der Mitgliedschaft erfolgt nicht.

8. Die Mitglieder des Vorstandes sowie Juniorenmitglieder unter 14 Jahren sind von der Leistung von Arbeitsstunden befreit.

§ 3 Rechte und Pflichten des Vorstandes

1. Der Vorstand gemäß Satzung § 5 (5) führt die Geschäfte des Vereins und unterrichtet die Mitglieder über alle wichtigen Vereinsangelegenheiten in geeigneter Form (Mitteilungen, Aushänge im Schaukasten, Rundbriefe). Er ist in seiner Tätigkeit an die Satzung, die Geschäftsordnung und an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden.

2. Der Vorstand organisiert das Vereinsleben. Er beruft für zeitlich beschränkte oder ständige Aufgaben, im Interesse der Gemeinschaft, geeignete Vereinsmitglieder zur Mitarbeit ein.

3. Zu den Aufgaben des Vorstandes zählen insbesondere:

- Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlungen, sowie Aufstellung der Tagesordnung

- Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung

- Verwaltung der Finanzen und Buchführung

- Erstellen der Jahresberichte und Vorlage der Jahresplanungen

- Beschlussfassung über Aufnahmeanträge und Ausschlüsse von Mitgliedern

- Organisation der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten

- Erarbeitung von Ordnungen zur Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung

- Ernennung und Kontrolle des Hafenwartes

- Organisation von sportlichen und geselligen Höhepunkten des Vereins.

4. Bei Ausscheiden von Mitgliedern des Vorstandes kann dieser zwischen den Wahlperioden weitere Mitglieder kooptieren. Diese müssen bei der nächsten Mitgliederversammlung bestätigt werden. Bei Ausscheiden des ersten oder zweiten Vorsitzenden erfolgt die Regelung entsprechend § 5 (8) der Satzung.

§ 4 Die Mitgliederversammlung

1. Für die Einberufung und Beschlussfassung von Mitgliederversammlungen gelten § 5 Abs. 2 – 4 und § 6 der Satzung. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mit einer Frist von 2 Wochen unter Angabe der Tagesordnung im Schaukasten und durch schriftliche Einladung einberufen. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich.

2. Über die mit der Einladung verschickte Tagesordnung ist im ersten Tagesordnungspunkt zu beraten und abzustimmen (Reihenfolge, Ergänzungen, Streichungen).

3. Der vom Vorstand benannte und durch die Versammlung bestätigte Versammlungsleiter eröffnet über jeden Tagesordnungspunkt die Beratung. Die gemeinsame Beratung gleichartiger oder verwandter Tagesordnungspunkte kann jederzeit beschlossen werden.

4. Die Vereinsmitglieder haben das Recht, jederzeit innerhalb der Beratung nach Worterteilung zur Sache zu sprechen (Rederecht) und Anträge zu stellen (Antragsrecht)

5. Jedes Vereinsmitglied kann vom Vorstand über bestimmte Vorgänge Auskunft verlangen. Die Frage ist möglichst gleich spätestens jedoch nach der nächsten Vorstandssitzung zu beantworten.

6. Nach der Beratung eröffnet der Versammlungsleiter die Abstimmung über die eingereichten Anträge. Diese sind vor der Abstimmung nochmals zu verlesen. Abgestimmt wird in der Regel mit Handzeichen. Erheben sich Zweifel über das Abstimmungsergebnis, ist die Abstimmung zu wiederholen. Hierzu verliest der Versammlungsleiter die Namen der stimmberechtigten Mitglieder, die durch Handzeichen Ja, Nein oder Enthaltung ihre Stimme abgeben. Das Ergebnis ist im Protokoll festzuhalten.

7. Über jede Versammlung wird ein Protokoll angefertigt, für das ein benanntes Mitglied des Vorstandes verantwortlich ist. Das Protokoll ist vom Schriftführer und einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen und kann eine Stunde vor der nächsten bekannt gegebenen turnusmäßigen Vorstandssitzung eingesehen werden.

§ 5 Gemeinnützigkeit

1. Entsprechend der Satzung § 1und § 2 wird insbesondere die Pflege wassersportlicher Traditionen, in der Hauptsache des Angelsportes, aber auch Segelsport und Motorboottouristik sowie die Förderung des Natur- und Umweltschutzes, gemeinnützig verwirklicht.

Das bedeutet unter anderem im Einzelnen:

- Pflege des Uferstreifens südlich unseres Vereinshafens in Richtung Andershof in einer Länge von ca. 500 m (Beräumung von Unrat welcher angeschwemmt bzw. von Bürgern unberechtigt abgelagert wurde und ordnungsgemäße Entsorgung der Abfälle)

- Förderung von sportlichen und kulturellen Veranstaltungen der Stadt Stralsund wie:

- Teilnahme am Bootskorso der Wallensteintage mit Booten

- Absicherung des jährlichen Sundschwimmens durch Teilnahme von Begleitbooten

- Unterstützung der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger e.V. durch jährliche Spenden

- Bereitstellung von Liegeplätzen für Wasserwanderer

- Sommersonnenwendfeier des Vereins unter Einbeziehung interessierter Öffentlichkeit.

§ 6 Gebührenordnung

1. Die Höhe der Beiträge und Gebühren der Vereinsmitglieder sowie die Höhe von Mieten, Gäste- und Liegegebühren, Versäumnisgebühren und andere Leistungen wird von der Mitgliederversammlung beschlossen (Satzung § 4 (5) Finanzplan) und gilt bis auf Widerruf.

2. Der Vorstand ist berechtigt, aktiven Mitgliedern auf begründeten schriftlichen Antrag entsprechend § 4 (4) der Satzung – längstens für die Dauer eines Geschäftsjahres - Beitragsermäßigungen oder Beitragsstundungen zu gewähren. Der Kassierer hat der Versammlung auf Anfrage hin Auskunft über Anzahl und Gesamtbetrag derartiger gewährter Ermäßigungen oder Stundungen zu geben.

3. Die Jahresbeiträge werden bis 14 Tage nach der Mitgliedervollversammlung des laufenden Jahres fällig. Danach erfolgt ein 10 %- iger Verzugszuschlag.

4. Alle Beiträge und Gebühren sind vorzugsweise direkt auf das Vereinskonto zu überweisen bzw. - im Ausnahmefall - beim Kassierer abzurechnen. Es besteht Bringpflicht.

5. Über alle Einnahmen und Ausgaben sind von den zuständigen verantwortlichen Mitgliedern ( Kassierer, Sport- und Kulturwart, Hafenmeister) Nachweise zu erbringen und vom Kassenwart im Kassenbuch nachzuweisen.

6. Der Finanzplan ist nach Beschlussfassung durch die Vollversammlung vom Vorstand offen zu legen und auf Verlangen jedem Mitglied auszuhändigen.

7. Für gewährte zinslose Darlehen sowie die getätigten Sacheinlagen zur Schaffung der Liegeplätze erhält jedes betroffene Vereinsmitglied ein entsprechendes Bestätigungsschreiben vom Vorstand des Vereins.

§ 7 Entlastung

1. Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung für das Vorjahr entlastet. Dazu sind der Revisionskommission alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung zu stellen.

2. Die Revisionskommission hat die Aufgabe, das Kassenbuch zu prüfen. Die Prüfung hat jährlich sowie bei jedem Ämterwechsel zu erfolgen.

3. Die Revisionskommission hat einer ordentlichen Versammlung über das Ergebnis der Prüfung zu berichten. Auf Antrag kann Amtsinhabern Entlastung gewährt werden.

§ 8 Hafenordnung

1. Das Hafengelände einschließlich der Steganlagen, Molen, Nebenanlagen und Gemeinschaftsräume ist Eigentum des Wassersportvereins Am Fischergraben e.V.

2. Alle Vereinsmitglieder haben das Recht zur Nutzung des Vereinsgeländes im Rahmen der erlassenen Ordnungen.

3. Das Betreten und die Nutzung des Geländes erfolgen auf eigene Gefahr. Winterdienst wird nicht durchgeführt. Eltern sind für ihre Kinder verantwortlich.

4. Im Bereich der Zufahrt und auf dem Vereinsgelände darf nur mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Fahrzeuge sind auf den gekennzeichneten Parkplätzen abzustellen. Das Befahren der Kai-Anlagen ist nur zum Ausrüsten der Boote sowie zum Auf- und Abslipen gestattet.

5. Personen, die nicht Mitglieder des Vereins sind, dürfen grundsätzlich das Vereinsgelände betreten. Bei unsportlichem Verhalten oder Missachtung der allgemeinen Umgangsformen haben Mitglieder des Vereins das Recht, den Zutritt zu dem Vereinsgelände oder den Aufenthalt darauf zu verweigern.

6. Gastlieger erhalten beim Hafenwart einen Schlüssel für das Gelände, die Sanitäranlagen und den Abfallraum.

7. Beim Verlassen des Geländes sind die Tore generell zu verschließen, wenn sich keine weiteren Mitglieder auf dem Vereinsgelände aufhalten. Im Zweifelsfall sind die Tore zu verschließen. Während der Sommerzeit sind die Tore nach 20.00 Uhr und während der Winterzeit nach 17.00 Uhr generell zu verschließen.

8. Der vom Vereinsvorstand bestätigte Nutzer eines Liegeplatzes verfügt im Rahmen der Satzung und der Geschäftsordnung über diesen.

9. Die Bootseigner sind verpflichtet, ihre Boote auf den Liegeplätzen seemännisch festzumachen und zu sichern. Bei der Herbeiführung von Havarien und Beschädigungen an Booten oder Anlagen ist der Verursacher für den Schaden haftbar. Der Abschluss einer Bootshaftpflichtversicherung wird dringend empfohlen.

10. Ein als „frei“ (grün) gekennzeichneter Liegeplatz kann von Gastliegern genutzt werden. Ansonsten erfolgt eine Einweisung durch den Hafenwart, bei dessen Abwesenheit durch anwesende Mitglieder. Die Liegeplatzgebühren gehen in die Vereinskasse.

11. Das Befahren des Hafenbeckens und der Fahrrinne ist, um Beschädigungen durch Wellenschlag zu vermeiden, nur mit langsamer Fahrt gestattet,. Das Laufen lassen der Bootsmotore auf dem Liegeplatz, mit eingekuppelter Schraube, ist nicht gestattet.

12. Verunreinigungen der Gewässer und des Vereinsgeländes sind verboten. Abfälle sind ordnungsgemäß zu entsorgen

13. Das Baden im gesamten Hafenbecken, einschließlich der Fahrrinne und das Angeln zwischen den Booten, ist nicht gestattet.

14. Veränderungen an den Hafenanlagen, wie zusätzliches Einschlagen von Pfählen, Anbringen von Haken, Leitern usw. sind genehmigungspflichtig (Vorstand). Jeder Nutzer eines Liegeplatzes hat mit Beendigung der Saison

vor Eintritt der Eisbildung seine Leinen, Ketten u.a. von den Hafenanlagen zu entfernen.

16. Bei außergewöhnlichen Ereignissen wie Sturm, Eisgang, Hochwasser u.a. ist jeder Liegeplatzinhaber verpflichtet, sich an Einsätzen zur Abwendung von Gefahren zu beteiligen. Festmacher- und Brückenpfähle sind von den jeweiligen Liegeplatzinhabern bei starker Eisdecke vom Eis freizuhacken. Die Konservierung der Festmacherpfähle sowie das ordentliche Befestigen der Leinenhalterungen obliegt den Liegeplatzinhabern.

17. Winterlagerstellplätze sowie die Stellplätze für Bootshänger sind mit dem Hafenwart abzustimmen. Auf dem Freigelände stehende Bootsanhänger sind mit Namen und Telefonnummer zu beschriften

18. Eigner, deren Boote vor dem 01.05. und nach dem 31.10. eines jeden Jahres im Hafenbecken liegen, haben die ungehinderten Arbeiten für die Instandhaltung des Hafens zu gewährleisten.

19. Das längere Abstellen von Kraftfahrzeugen ist nicht zugelassen.

20. Das Kranen von Booten der Mitglieder mit dem vereinseigenen Kran ist möglich. Hierzu überlässt der Verein dem interessierten Bootseigner den Kran zur Nutzung auf eigene Gefahr und eigenes Risiko.

Dazu ist vor dem Kranen beim Kranführer die vorliegende Nutzungs-vereinbarung abzuschließen und zu unterschreiben.

Bei der Auswahl eines geeigneten Kranfahrers ist der Verein behilflich.

Das Kranen der Boote von Nichtmitgliedern ist nur in Ausnahmefällen und nach vorheriger Rücksprache mit dem Vorstand gestattet

21. Die Nutzung des Vereinsraumes ist nach Vormerkung möglich.

Abstimmungen sind mit dem verantwortlichen Vorstandmitglied oder dem Raumverantwortlichen zu treffen.

Eine Anmietung des Vereinsraums durch Nichtmitglieder (Fremde) bedarf in der Regel der Zustimmung eines Vorstandsmitgliedes und setzt den Abschluss eines schriftlichen Nutzungsvertrages, in dem auch Haftungen und Schadensersatzansprüche des Vereins an den Mieter geregelt sind, sowie die Hinterlegung einer Kaution in Höhe von 200 Euro voraus.

22. Bootsschuppenbesitzer haben anteiliges Eigentum an der Bootshalle. Eine Veräußerung der Bootsschuppen darf nur an Vereinsmitglieder erfolgen. Die Nutzung der Bootsschuppen hat ausschließlich entsprechend Satzung und Zielstellung des Vereins zu erfolgen. Eine gewerbliche Nutzung ist unzulässig.

Die Ablesung der Elektrozähler sowie eventuelle Kontrollen der Elektroanlagen auf Sicherheit erfolgt durch ein vom Vorstand autorisiertes Vereinsmitglied.

23. Die Außengestaltung der Bootsschuppen hat sich den Vereinsinteressen unterzuordnen. Vom Vorstand können entsprechende Auflagen erteilt werden.

24. Für alle Schäden, die aus der Nichteinhaltung dieser Ordnung entstehen, haftet der Verursacher in voller Höhe.

Mit der Annahme dieser Geschäftsordnung auf der Mitgliederversammlung

am 23.02.2019, wird die durch die Mitgliederversammlung vom 05.03..2016 bestätigte Geschäftsordnung aufgehoben.

 

Helmut Lange                                                                          Jörg Neutsch

1. Vorsitzender                                                                         2. Vorsitzender  

info@wsv-amfischergraben-ev-stralsund.de