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Geschichte

Auszug aus der Rede zum 20. Vereinsjubiläum

Ich erinnere mich noch sehr gut an meinen ersten Tag – besonders an die raue und gar nicht so herzliche Aufnahme. Has’t Arbeitsklamotten mit? Dann kannst anfangen. Aber genau diese zwei Sätze charakterisierten die Anforderungen an ein Vereinsmitglied dieser Zeit. Ärmel hoch und keulen.

Wer erinnert sich nicht noch an die Müllkippe, auf der unser Hafengelände entstanden ist, wer an die Querelen mit Behörden und Sportbund, einen eigenen Verein gründen zu dürfen.

Was aus der Not heraus alles unternommen wurde um nötige Baumaterialien zu beschaffen, manchmal auch sozialistisch umzulagern.

Denkt Ihr manchmal noch an den Enthusiasmus und die Energie, mit welcher Dienstag s, Donnerstag s und an den Wochenenden geschuftet wurde?

Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz.

Archäologen der fernen Zukunft werden sicherlich ihre Freude an unserer Ostmole haben – oder weiß etwa keiner mehr, was ganz unten liegt?

Trotz vieler Schwierigkeiten wurde unser Hafen fertig. Das Gelände wurde aufgefüllt. Ziegelschotter und Spülboden von der Zuckerfabrik wurde umgeleitet und bei uns verkippt. Wir konnten planieren und so aus diesem unansehnlichen Küstenstreifen unser Vereinsgelände erschaffen.

Dann wurden die Hallen gebaut – der Treckerschuppen und der Vereinsraum. Der Kran wurde aus der Konkursmasse der Zuckerfabrik übernommen- wir haben immer einen eigenen Traktor gehabt – eine Ramme angeschafft und dafür gesorgt, das genügend Reparaturmaterial für die nächsten Jahre vorhanden ist. Wir haben versucht unabhängig zu sein.

Wie oft haben wir den Hafen ausgebaggert um immer die nötigen Tiefen zu erreichen.

Es gab immer Bemühungen, die ständig größer werdende Tonnage unserer Vereinsflotte im Hafen unterzubringen.

Oft ging es beim Tausch der Liegeplätze kameradschaftlich und verständnisvoll zu.

Ich denke so sollte es auch in Zukunft bleiben.

Über viele Jahre hinweg lief die Bemühung unser Gelände zu kaufen und aus der abhängig machenden Pacht heraus zu kommen. Es ist uns gelungen, ja wir haben sogar noch ein tüchtiges Stück Küstenlinie zusätzlich erworben und sind derzeit dabei es urbar zu machen.

Wir bauen 10 neue Hallen und werden unser Gelände weiter erschließen und verschönern. Nach Langeland 1 kommt vielleicht Langeland 2?

Aber all das wäre ohne engagierte Mitglieder nicht möglich.

72 sind es im Moment. Von den ganz Alten gibt es nicht mehr so viele, aber auch die dazugestoßenen haben sich engagiert und einen gehörigen Teil zur Weiterentwicklung unserer Gemeinschaftsanlagen beigetragen.

Wollen wir in diesem Sinne die nächsten 20 Jahre dazu nutzen das Erreichte zu erhalten , nicht mehr ganz so viel Neues zu beginnen und lieber mehr die Ergebnisse unserer Arbeit zu genießen.

Denkt aber auch bitte immer daran, dass bei allem Alltagsstress und der damit verbundenen Zeitknappheit die beiden Gemeinschaftsveranstaltungen des Jahres, ich meine das Hafenfest und die Vereinsregatta mit dem abendlichen Grillfest  viel mehr besucht werden sollten. Es sei all denen, die da noch nicht teilgenommen haben gesagt – es ist immer sehr schön.

 

info@wsv-amfischergraben-ev-stralsund.de